Medizinische Versorgung Afrika

Afrika – Ein Kontinent krankt
Bittere Armut, teilweise katastrophale hygienische Zustände, unsauberes Trinkwasser, Prostitution und eine unzureichende ärztliche Gebietsabdeckung sind Ursache dafür, dass große Teile der Bevölkerung an unheilbaren, tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten wie z.B. Aids, Cholera, Tuberkulose etc. leiden. Am schlimmsten betroffen sind die Kinder in den ärmsten Gebieten. Malawi beispielsweise zählt zu den afrikanischen Ländern mit einer der höchsten Aidsraten. Viele Kinder kommen bereits HIV-infiziert auf die Welt. Dazu kommt, dass eine flächendeckende Unterversorgung mit dringend benötigten Medikamenten mögliche Heilungsaussichten verhindern. Medikamente kosten Geld, das die meisten Länder Afrikas nicht haben. In vielen Ländern herrschen zudem desolate humanitäre Zustände angesichts Gewalt, Bürgerkrieg, Korruption und Rebellenaufständen. Die große Mutter Afrika ist schwer krank und liegt in einem langen, langsamen Sterben vor den Augen der Welt.medizin

Das Sterben hinauszögern

Afrikas Sterben wird immer wieder dank ehrenamtlicher Helfer, die sich mit ganzem Enthusiasmus vor Ort für die Menschen einsetzen, hinausgezögert. Aufhalten lässt es sich aber – so scheint es – nicht. Trotzdem gebührt den vielen Ärzten und Pflegekräften Dank, die ihren Lebensmittelpunkt auf den afrikanischen Kontinent verlegen, um medizinische Grundversorgung in vielen Fällen sogar kostenfrei zu gewährleisten und Afrikaner medizinisch auszubilden, um dem Ärztemangel ein wenig die Stirn bieten zu können.

Die Hoffnung bleibt
Immer wieder engagieren sich Ärzteorganisationen auf dem afrikanischen Kontinent, um vor allem Kindern zu helfen. Sie wenden sich durch Aufklärungsarbeit, aber auch durch gezielte Impfaktionen gegen Krankheiten wie die Meningitis, die immer weiter um sich greift. Aids wird durch Verhütung verhindert, die Symptome bei Ausbruch durch Medikamente gelindert. Solange es Menschen gibt, die Afrikas Kinder leben sehen wollen, solange bleibt die Hoffnung bestehen.